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Sonntag, 8. Mai 2016

Muttertag

So lange habe ich nicht mehr beim Sieben Sachen Sonntag von Grinsestern mitgemacht - ich muss vielleicht doch an meinem Durchhaltevermögen arbeiten. Doch so oft kommen mir andere Dinge dazwischen (und manchmal auch - ich gestehe es - die schlichte Unlust), manchmal halte ich die Dinge, die passiert sind oder die ich gemacht habe, für zu belanglos, als dass ich sie veröffentlichen möchte. 

Der Sieben Sachen Sonntag jedoch gibt mir heute wieder einmal einen Grund, sieben Dinge zu fotografieren, für die ich meine Hände gebraucht habe. Gesammelt wie immer von Anita von Grinsestern.

1. Muttertag hin oder her: Wenn man so wie ich in den letzten Tagen den Haushalt vernachlässigt hat, weil ich das schöne Wetter ausnutzen wollte, muss die Wäsche eben am Muttertag gewaschen werden. Ich halte es eben wie Ricarda von Pech und Schwefel, die ihre LeserInnen genau dazu auffordert. Ich auf jeden Fall habe die letzten Tage im Garten sehr genossen und außerdem habe ich auch dort Dinge gemacht, die erledigt werden wollen und die bei schönem Wetter eben sehr viel mehr Spaß machen.





2. Anschließend räume ich mit unserer Jüngsten ihre Puppenküche um. Als sie ca. 3 Jahre alt war, bekam sie von ihrer älteren Cousine und ihren Cousins eine Küche vererbt, die ihren Zweck erfüllte, die ich jedoch nicht leiden mochte. Ich hatte ursprünglich nämlich die Absicht gehabt, wie bei den älteren Schwestern eine Küche selbst zu bauen (diese existierte jedoch nicht mehr, da ich sie kurz vor der letzten Schwangerschaft entsorgt hatte in dem Irrglauben, sie nicht mehr zu brauchen), oder zumindest eine aus Holz zu kaufen. Nun stand jedoch die Plastikküche, die darüber hinaus auch noch durch den jahrelangen Aufenthalt im Freien gelitten hatte, im Kinderzimmer. Ein Vorhang versteckte die Küche, wenn sie nicht bespielt wurde, und ich hatte mich daran gewöhnt. Und meine Tochter störte sich nicht am Plastik in rot, gelb und grün. Tja, bis sie älter wurde.

Am vergangenen Sonntag entdeckten wir auf einem Flohmarkt diese kleineKüche aus Holz in einem sehr stark bespielten Zustand. Ich kaufte sie nicht, denn schließlich ist die Tochter bereits 6 Jahre alt, so lange wird sie nicht mehr mit einer Puppenküche spielen und außerdem: Sie ja eine! Als der Flohmarkt vorbei war, stand sie noch immer da und wurde mir für einen so attraktiven Preis angeboten, dass ich sie zur übergroßen Freude kaufte. Zuhause habe ich gestrichen und geklebt, so dass sie sich nun in einem absehbaren Zustand befindet. Und heute nun war es soweit: Der Umzug/Auszug der Puppenküchen. Hurra! Ich weiß nicht, wer sich mehr freut: Meine Tochter oder ich...



3. Bevor wir unseren Ausflug machen, schneide ich schnell noch einen Cardigan für meine kleine Tochter zu. Es wird das Probeteil zu einem beabsichtigen "Einschulungscardigan". Weiter als bis zum Zuschneiden bin ich allerdings noch nicht gekommen, denn das schöne Wetter ruft...

4. Wir machen eine Fahrradtour mit der Kleinsten. Auf einer Wiese pflückt sie mir ein Muttertagssträußchen, über das ich mich genau so sehr freue, wie über den blauen Himmel. Hach, habe ich den vermisst...




5. Anschließend machen wir eine Pause in einem Biergarten, und ich trinke meine erste Berliner Weiße des Jahres. Dieses Getränk ist offensichtlich wohl als absolutes Touristengetränk verrufen, ich muss allerdings gestehen, dass ich es sehr, sehr gerne trinke




6. Wenn auch ohne Foto, so ist meine sechste Handlung das Grillen im Garten. Ich habe noch sehr viele "Reste" von meinem Geburtstag, die nun von uns Ausflüglern als auch zwei weiteren Familienmitgliedern verzehrt werden.

7. Auf dem Rückweg nach Hause pflücke ich mir Flieder ab. Ich liebe Flieder! Gibt es jemanden, der Flieder nicht mag? Ich kann es mir nicht vorstellen.

Ich wünsche allen einen schönen Abend, den ich jetzt mit dem Tatort meiner alten Heimat Münster ausklingen lassen werde.



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