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Sonntag, 22. Mai 2016

Sonne - Wärme - Freude

Und wie jeden Sonntag sammelt Anita von Grinsestern 7 Dinge, für die wir am Sonntag unsere Hände gebraucht haben.

Da wäre als
1. der Klassiker: Die Tasse Kaffee im Bett, die mir - oh Luxus - heute meine jüngste Tochter ans Bett gebracht hat. Wie lieb von ihr! So benötigte ich meine Hände hier nur, um die Tasse festzuhalten.






2. wasche und trockne ich die Stoffe, die ich gestern am Maybachufer gekauft habe.Der oberste Stoff soll zu einem "Einschulungskleid" für mich vernäht werden. Allerdings habe ich heute erst bemerkt, dass der Stoff so dünn ist, dass ich mir auf jeden Fall etwas für unten drunter überlegen muss.



3. Wir fahren in den Garten und dort baue ich die gestern und vorgestern von mir gebaute Matschküche zur großen Freude meiner Tochter auf. Zwar ist sie "schon" 6 Jahre, doch wenn sie noch einen Sommer Freude daran hat, hat sich für mich die Mühe gelohnt. Und wer weiß - sie ist eine solche Puppenmama, dass sie vielleicht auch im nächsten Sommer noch damit spielen wird.






4. Nicht mit den Händen, sondern mit den Füßen haben meine mittlere Tochter und ich den Sonnenschirm gehalten, als plötzlich eine Böe den Schirm umriss und schnelle Reaktionen gefragt waren.



5. Ein Sonntag nachmittag bei 29 Grad auf einer Liege liegend ruft nach einem Buch. Diesem Ruf habe ich stundenlang nachgegeben, wohingegen der Ruf des Gartens (Gieß mich! Zupf das Unkraut raus!) von mir ungehört verhallte. Morgen vielleicht...



6. Der perfekte Abschluss eines perfekten Tages: Grillen im Garten. Wenn es auch nicht so ansprechend angerichtet ist: Die Atmosphäre im Garten brachte meine Jüngste dazu mit wohligem Aufseufzen zu sagen: "Es ist so wunderschön hier". Na, was braucht man da noch mehr?




7. Ohne Foto, doch dennoch geschehen: Duschen des Töchterleins, meinem Nesthäkchen das Nesthäkchen von Else Ury vorlesen und: Feierabend.

Ich wünsche allen einen wunderschönen Sonntag! Genießt den ersten richtigen lauen Sommerabend!!!

Montag, 6. Juli 2015

Hurra, Sommer

In dieser Woche kann ich einzelne Glücksmomente gar nicht so richtig festhalten, da ich die ganze Zeit ganz kribbelig vor guter Laune war. Aus welchem Grund das so war? Nun, das liegt - man höre und staune - einig und allein am Wetter. Sonne und Hitze sind meins. Was gibt es schöneres? Meiner Meinung nach nichts.




Der Montag fing ja noch ein wenig lau an. Gut, endlich Sonnenschein und Temperaturen, die an den Sommer erinnern, waren schon ganz nett, doch so richtiges Sommerfeeling wollte bei mir nicht aufkommen. Allein das Wissen, dass die heißen Tage noch kommen werden, ließ mich schon trällernd durch die Welt gehen. Am Dienstag hatte ich eine schöne Mittagspause direkt an der Spree. Ich habe mich gefreut, durch eine "Kollegin" diesen Platz gefunden zu haben. Normalerweise verbringe ich meine Mittagspause immer in irgendeinem Raum durchs Internet surfend, am Dienstag wie gesagt, genoss ich meine Pause auf einer Bank in der Sonne an der Spree bei einem netten Gespräch. Sehr schön.

Und dann kam der Mittwoch. Mit Sonne. Und warmen Temperaturen (Sie merken, ich bin noch weit davon entfernt von Hitze zu sprechen). Nachdem ich meine Jüngste bereits um 9.00 Uhr (!!!) zu einem Kindergeburtstag gebracht habe, bin ich sofort weiter zu Ikea gefahren. Dort habe ich eine Abdeckung sowie eine Decke (falls ich bei unter 35°C doch einmal frieren sollte) und passende Kissen für meine heißbeliebte neue Liege, von der ich bereits berichtete, gekauft. Danach kaufte ich mir im Baumarkt noch zwei Stauden und fuhr gutgelaunt zurück zum Garten, wo ich mir erst einmal einen Kaffee gönnte und das große Glücksgefühl, bei angenehmen Temperaturen in der Sonne im Garten sitzen zu dürfen und die Ruhe genießen zu können. Das war Glück pur. 


Da konnte selbst die Tatsache, dass irgendwelche Vögel sich sofort auf meine Liege (zum Glück nicht auf die neue)  erleichtert haben. Entweder handelte es sich hierbei um einen ganzen Schwarm von Vögeln oder um einen riesen-, riesengroßen Vogel majestätischen Ausmaßes, denn das Ergebnis ihrer Verdauung war eine großer Fleck auf der Liegenauflage und 3 (in Worten: d-r-e-i) verdorbene Kissen. 



Zur Demonstration habe ich ein Kissen und die Auflage fotografiert. Glauben Sie mir, die anderen beiden Kissen sehen nicht besser aus. Welche Vögel können so etwas? In der Größe? In der Menge?

Da Vogelkot bekanntlich Glück bringen soll, habe ich in versuchter Gelassenheit darüber hinweggesehen und die Kissen in die Wäsche gebracht. Vielleicht war das auch Karma, denn erst eine Woche zuvor stand ich mit meiner Tochter am Eisstand und wartete geduldig, bis wir an die Reihe kamen. Plötzlich hörten wir erst ein lautes Platschen, so eine Art "pwwwatsch", dann einen Aufschrei "Iiiiiiih, und als wir uns umdrehten, sahen wir eine Frau angeekelt ihren Arm betrachten. Auf den hatte nämlich gerade ein Vogel... na, Sie wissen schon. Schicksal ist es insofern, als ich mir das Lachen kaum verkneifen konnte und diese Geschichte auch am Abend zum Besten gab. Ich finde, wenn es sich also bei meinen beschmutzten Kissen um die ausgleichende Gerechtigkeit handelt, habe ich doch noch Glück gehabt. Auf dem Arm am Eiswagen finde ich noch ein wenig ekeliger...

Am Samstag musste ich noch einmal arbeiten. Dort hatte ich ein besonders schönes Erlebnis. Inspiriert von vielen Bloggerinnen wollte ich mir ebenfalls Möbel aus Europaletten bauen. Doch ein Blick bei Ebay sagte mir: Teuer, teuer, teuer.

Doch als ich am Wochenende zur Arbeit ging, fiel mir auf, dass ich an unterschiedlichsten Werkstätten vorbeikam, die Europaletten herumliegen hatten. Kurzerhand ging ich in eine, die geöffnet hatte und fragte nach. Der furchtbar freundliche Mann riet mir von Paletten ab, denn die seien immer mit Pestiziden behandelt. Wusste ich bislang noch nicht. Und dann gab er mir sehr viel sehr gutes Holz, das sie dort nicht mehr brauchten und brachte mir abschließend noch eine Kiste mit passenden Schrauben, damit ich die nun auch nicht mehr im Baumarkt kaufen musste. Einige Holzteile sägte er mir sogar noch passend zurecht. Ich habe mich riesig gefreut.
Mein Blick vom Arbeitsplatz auf viele Europaletten...

Danach ging es ab in den - Garten, klar. Dorthin kam dann auch 2 weitere Kinder und mein Mann,  um die neue Feuerschale einzuweihen und zu grillen.




Ich muss zugeben, als ich am Sonntag Abend in einem umklimatisierten Raum bei der Verteilung von Abizeugnissen schwitzte, da wurde selbst mir dann die Hitze zu heftig. Und so freute ich mich, als gegen 22.00 Uhr ein Gewitter einsetzte und etwas kältere Luft zu uns kam.

Alles in allem war es eine schöne Woche mit ausreichend vielen Glücksmomenten, um gut gelaunt in die nächste Woche starten zu können.

Montag, 22. Juni 2015

Glücksmomente

Zum ersten Mal mache ich auch hier, bei den von Pia initiierten Glücksmomenten mit. Mitgelesen und im Stillen nach meinen eigenen Glücksmomenten habe ich schon länger gesucht, aber doch noch nie so gezielt und vor allem nicht öffentlich. Als ungeübte "Neulingsbloggerin" habe ich prompt vergessen, die Woche in Bildern festzuhalten. Ich muss mich wohl erst noch daran gewöhnen, die Kamera stets bei mir zu haben. Nun also meine Glücksmomente:

Die Woche begann in der Hinsicht etwas retardiert, zu sehr machte mich traurig, worüber ich hier schrieb. Und so begannen meine Glücksmomente erst am Mittwoch.

Zunächst bekam ich am Mittwoch Besuch von einer lieben Bekannten, die ich wegen ihres Wegzugs aus unserem Stadtteil wesentlich seltener sehe. 
Am Nachmittag hatte ich die inzwischen leider seltene Gelegenheit, mit meinen beiden älteren Töchtern (17 und 14 Jahre) zusammen zu sein. Da meine Älteste quasi bei ihrem Freund wohnt, ist dieser Moment, wenn ich die beiden großen Schwestern zusammen sehe, definitiv ein glücklicher. Denn ich sehe die beiden und bin stolz und oftmals auch gerührt, denn - Sie kennen das sicherlich - Wo ist nur die Zeit geblieben? Sie waren doch erst kürzlich noch soo klein...

Am Abend war ich mit meinem Mann auf einem Sommerfest des Arbeitgebers, das wir sehr bald verließen, da es keine Möglichkeit gab, sich ein Grillwürstchen zu organisieren, die Schlange war einfach zu lang. So tauschten wir kurzerhand das Sommerfest gegen einen Besuch beim Griechen. Da ich seit Jahren nicht mehr griechisch essen und das Essen sehr gut war, habe ich es mit so viel Freude genossen wie selten.

Am Donnerstag machte ich zum ersten Mal bei RUMS mit. Ich brauchte ewig, bis das Verlinken klappte, als ich es hinbekommen hatte, hüpfte ich vor Freude. Noch immer freue ich mich darüber. Und ich erhielt meinen ersten Kommentar, das fand ich ebenfalls schön und aufregend.

Außerdem haben wir etwas Ordnung und eine wunderschöne Feuerschale in meinen Garten gebracht. Über beides habe ich mich sehr gefreut. Mein kleiner Schrebergarten ist in den letzten Jahren so vernachlässigt worden, dass jeder Schritt in Richtung Ordnung ein Grund zur Freude ist. Er ist zwar ohnehin nicht der typische Schrebergarten, sondern ein sehr verwunschenes, leicht verwildertes Grundstück, doch in den letzten Jahren hat die Natur ganz klar zu große Siege errungen, so dass ich jetzt tätig werden muss, wenn ich noch einmal irgendeine von mir gepflanzte Blume betrachten möchte, anstatt überall Giersch und anderes hartnäckiges Zeug. 

Gartenglücksmomente hatte ich auch an den nächsten beiden Tagen. Denn am Freitag gesellte sich zur Feuerschale mein langjähriges Objekt der Begierde, nämlich diese Liege von Ikea nebst Auflage, und am Samstag habe ich endlich, endlich alle geschnittenenen Äste geschreddert. Und meine jüngste Tochter konnte immerhin eine (!) Erdbeere ernten. Aber das war wohl eher ein Glücksmoment für sie. Naja, und somit auch für mich.




Jetzt kann ich weitermachen und das Gemüsebeet umgraben und neu bepflanzen. (Hmm, kann man zu dieser Jahreszeit noch Gemüse anpflanzen? Weiß das jemand?)

Einen tollen Moment hatte ich, als ich am Freitag erfuhr, dass ich zum ersten Mal drei selbst genähte Kleidungsstücke verkauft habe. Ich freue mich noch immer soooo sehr. Dabei spielt das Geld erst einmal eine ungeordnetere Rolle, ich freue mich viel mehr über die Tatsache, dass es hier Menschen gibt, denen meine Sachen so gut gefallen, dass sie sogar Geld dafür bezahlen.

Und der Freumoment am Sonntag kam per Handy, genauer gesagt über WhatsApp in Form einer wunderschönen Nachricht von meiner Tochter. Und von meiner mittleren Tochter, die mir allein durch ihre ewige Hilfsbereitschaft und Zuverlässigkeit sehr viele glückliche Momente bereitet.



Glücksmomente anderer Blogger finden Sie wie immer montags hier