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Dienstag, 7. Februar 2017

Frühling, Frühling wird es nun bald...

Okay, wenn ich jetzt aus dem Fenster oder wahlweise auf das Thermometer schaue, sieht es nicht so aus, als würde meine hoffnungsvolle Überschrift bald mit der Realität übereinstimmen.

Dennoch habe ich nicht nur eine Sommerjacke genäht, sondern sie wurde auch getragen.

Wie im vergangenen Jahr war meine Tochter in diesem Jahr für 9 Tage im Urlaub auf Gomera. Dort ist es um diese Jahreszeit recht warm, doch ab und zu kann es sein, dass es regnet. Aus diesem Grund bekam ich wie auch im letzten Jahr die Auflage, eine dünne, möglichst umgefütterte Regenjacke zu nähen. Ebenfalls gleich geblieben wie im Vorjahr sind der Schnitt (Übergangsjacke von Lillesol & Pelle), die Stoffart (Taslan von Königreich der Stoffe) - - - und mein Hang, diese Jacke ein wenig zu klein zu nähen. Beim Nachlesen meines Blogposts vom letzten Jahr konnte ich von dem Vorsatz lesen, mich im kommenden Jahr daran zu erinnern, dass ich die Jacke größer nähen muss. So weit der Plan, doch wenn man sich den erst wieder vor Augen führt, wenn die Jacke genäht ist, hilft der reichlich wenig.

Hier kann man die abknöpfbare Kapuze sehen



Dennoch: der Jackenschnitt ist toll, ebenso wie der Stoff. Wen es interessiert, kann es in ebenjenem Post sehr gerne noch einmal nachlesen.




Als meine Tochter zur Schule kam, war ich ein wenig besorgt, dass ich ihre Kleidung nicht mehr besticken darf. Glücklicherweise ist das nicht der Fall - im Gegenteil, meine Tochter freut sich nach wie vor über jede Stickerei. Und so habe ich gestickt, was das Zeug hält und zwar die Stickdatei Wild Horse von Tinimi und die Stickdatei Pferdeliebe von Ginihouse. Um die Wasserdichtigkeit nicht allzu sehr zu beeinträchtigen, habe ich die Stickdatei zunächst auf Stickvlies gestickt und anschließend appliziert. Das macht die Stickereien ein wenig plakativer, was ich nicht immer unbedingt schöner finde. Doch wie gesagt: Der Zweck heiligt die Mittel. 

besticktes Snappapplabel am Kapuzenrand

Jetzt wird die Jacke zunächst einmal für die nächsten Monate in den Schrank gehängt, denn da sie lediglich mit einem Baumwollstoff gefüttert ist, hält sie lediglich Regen und Wind ab. Und ist damit für diese Kälte gänzlich ungeeignet.




Und wenn ich gleich meine Kleine und meinen Mann vom Flughafen abhole, werde ich zur Vorsicht eine Decke mitnehmen. Und mich freuen, dass wieder alle wieder zumindest  zusammen in einer Stadt sind!!!




Jedes Mal fällt mir aufs Neue ein Stein vom Herzen: Gelandet!
 Die wirklich miserable Bildqualität bitte ich zu entschuldigen. Das Licht bei dem Wetter...

 Verlinkt bei Kiddikram von Lunaju und Made4Girls












Freitag, 17. Juni 2016

Wolken macht die Schleusen auf...

... lasst dem Regen seinen Lauf, seht nur wie die Erde lacht, wenn der Regen Wetter macht


Dieses Kinderlied, das meine Kinder aus dem Chor kennen, geht mir nicht aus dem Kopf, wenn es so ein Wetter ist wie heute. Und das ist gut so. Denn dieses fröhliches Lied feiert den Regen als etwas so Wunderbares, dass schlechte Laune keinen Platz mehr im Kopf hat.

So nutze ich denn die Gelegenheit, einmal die Regenjacke meiner Jüngsten zu zeigen, auch wenn diese überhaupt nicht mehr neu ist.

Im Februar dieses Jahres fuhr mein Mann mit der Kleinen für 12 Tage nach Gomera. Dafür brauchte sie eine Regenjacke, und ich bekam die strikte Anweisung eine dünne, umgefütterte Jacke zu nähen. Und das tat ich. Gut, umgefüttert ist sie nicht, ich habe sie jedoch nur mit einem dünnen Baumwollstoff abgefüttert.

Der Jackenschnitt ist die Übergangsjacke von Lillesol und Pelle
Die Jacke fällt für mein Empfinden recht klein aus. Ich habe die Jacke bereits zum dritten Mal genäht und ärgere mich darum um so mehr, dass ich aus den vergangenen beiden Jahren offensichtlich nichts dazu gelernt habe. Hier habe ich eine Größe 122 genäht (die Größe, die meiner Tochter sonst eher ein wenig zu weit ist), besser wäre sie sicherlich in der 128 gewesen. Naja, vielleicht erinnere ich mich im kommenden Jahr daran, denn der Schnitt als solcher mit der abknöpfbaren Kapuze gefällt mir sehr.




Der Stoff ist ein Taslan vom Königreich der Stoffe, und ich kann nur sagen: ich bin begeistert von dem Stoff (und dem Preis!). Der Stoff hält absolut den Regen ab, ich hatte ihn in einer anderen Farbe bereits für die Winterjacke verwendet und auch da hielt er das Wasser zu 100% ab. Gut verarbeiten lässt er sich außerdem.

Bestickt habe ich die Jacke mit Dateien von Klitzeklein. Dort habe ich bereits mehrere Stickdateien gekauft, und ich finde sie alle wunderschön.


Blüte mit reflektierender Folie

Bei einigen Stickbildern habe ich reflektierende Folie untergelegt, damit das Kind auch bei trübem Wetter gut gesehen wird.



Peinlich, dass auch nach 4 Monaten noch Fäden herunterhängen
In den unteren Saum und oben an der abknöpfbaren Kapuze habe ich Kordeln mit Stoppern eingezogen, die so im Schnittmuster nicht vorgesehen waren, sie jedoch regentauglicher machen.



Der Stoff sieht übrigens so wenig nach Regenjacke aus, dass mein Mann sie im Urlaub als solche gar nicht wahrgenommen hat und mir vor ein paar Tagen sagte, für den nächsten Gomera-Urlaub müsse das Kind nun aber einmal unbedingt eine Regenjacke mitnehmen. Aaaha....


Verlinkt bei 
Meitlisache &
Kiddikram

Sonntag, 31. Januar 2016

Und dann ist Schluss!!!

Und hier kommt mein definitiv letzter Beitrag zu Lillesol und Pelles Nähwettbewerb.

Nachdem ich die letzten kleinen Fitzel blauen Jeansstoffes vernäht habe, war nun eine gelbe Jeans meiner mittleren Tochter dran.



Wie oft schon habe ich mich geärgert, dass sie ihren Kleiderschrank nicht regelmäßig ausmistet, d.h. die Kleidung, die ihr zu Klein ist, nicht aussortiert. Und genau diese Unart hat mir jetzt den vierten Beitrag zum Nähwettbewerb möglich gemacht. In ihren erst kürzlich ausgemisteten Sachen fand ich nämlich eine gelbe Jeans in Größe 152. Wenn man bedenkt, dass sie jetzt die Damenkonfektionsgröße 38 trägt, kann man sich vorstellen, wie unendlich lange sie diese Hose in ihrem Schrank gelagert hat.

Davon habe ich profitiert, denn aus dem Stoff habe ich einen Stufenrock von Lillesol und Pelle genäht. Zwar hätte ich sehr gerne den Stufenrock genäht, doch aus einer 152 habe ich nicht den notwendigen Stoff herausbekommen können.

Das obere Teil des Jerseyrockes besteht aus Jeans, der untere Teil ist ein Rest vom Popeline, aus dem ich für meinen Mann im Sommer ein Hemd genäht hatte.

Auf das Oberteil habe ich eine ähnliche Blume wie bei dem Klassikkleid genäht, um den Stoff des
unteren Teils im oberen Rockteil zu wiederholen.



Auf die Rückseite des Rockes habe ich eine der ursprünglichen Hosentaschen genäht, diese Tasche habe ich mal wieder mit der Stickdatei Emma und Finn bestickt, so dass sich diese Motive einheitlich durch alle Kleidungsstücke dieses Nähwettbewerbs ziehen und sie dadurch so kombinierbar machen.



Oben ein Bündchen mit Ösen ran, in Ermangelung eines passenden Bandes Jeansstreifen als Bänder gerissen und fertig ist mein letzter Nähbeitrag.




Das heißt: fast fertig. Denn als der Rock so fertig vor mir lag, musste ich feststellen, dass trotz des sehr vollen Kleiderschranks kein Pulli da war, der zu diesem Rock passte - also farblich, meine ich. Also durchwühlte ich das Stoffregal und fand es wirklich sehr schwierig, zu der nun fertigen Kombination noch einen dritten Stoff zu finden, der passen könnte.
Der nun verwendete Jersey ist ein Rest aus einem Stoffmarktkauf, aus dem ich mir bereits im Sommer ein Shirt genäht hatte. Auch hier stickte ich - diesmal auf gelbem Jeansstoff - eine Emma im hinzugefügten Rahmen. Genäht habe ich übrigens ein Knopfshirt von Lillesol und Pelle. Anstelle eines Bündchens habe ich wie schon beim vorherigen Post gezeigt, einen Jeansstreifen genäht.

Ich muss sagen, dass mir der Nähbeitrag wirklich großen Spaß gemacht hat. Ich fand es schön, einmal ganz gezielt nach Schnittmustern suchen zu müssen, um ein "Projekt" fertigstellen zu können. Und darüber hinaus hat meine Tochter nun 5 Kleidungsstücke, die alle miteinander kombinierbar sind und eine Tasche, die ihr sehr gefällt.



Also: Vielen herzlichen Dank an das großartige Lillesol und Pelle-Team!!!

Und auch diesen Post verlinke ich mit Kiddikram und Meitlisache


Samstag, 30. Januar 2016

Aller guten Dinge sind drei...

und mein dritter Beitrag zum Nähwettbewerb von Lillesol und Pelle ist eine Tasche. Und zwar das Taschenset Frühling von Lillesol und Pelle.




Ich schrieb bereits hier, dass ich Taschen nicht so gerne nähe, und das ist auch immer noch so. Allein für das Aufbügeln der Einlage bin ich immer schon zu ungeduldig. Doch für den allerletzten Rest der beiden blauen Jeans, die ich für den Nähwettbewerb verarbeitet habe, habe ich mich doch noch einmal rangewagt.

Ich habe, da sie das gezeigte Kleiderset meiner Tochter ergänzen soll, die kleinste Größe genäht. Das Vorderteil und die vordere Klappe habe ich aus Jeans genäht, die Rückseite, die Seitenstreifen und die Tascheninnenklappen sind aus Resten von rotem Kunstleder.

Für die Rückseite habe ich eine Hosentasche von der Hose meiner Tochter verkleinert. Jetzt hat die Rückseite nicht nur eine Reißverschlusstasche, sondern auch eine offene Jeanstasche.




Die Reißverschlusstasche habe ich mit dem gleichen Stoff gefüttert, aus dem auch das Unterteil des Kleides besteht, das ich für den Nähwettbewerb genäht habe, und aus diesem Stoff sind auch die Laschen, an denen der Gurt befestigt wird.




An einem der beiden Ringe hängt ein Herz mit dem Spitznamen meiner Tochter, und damit habe ich dann auch wirklich fast den allerletzten Rest der beiden Jeans vernäht
.Aus dem endgültig letzten Rest habe ich ihr noch ein Armband genäht.



Meine Tochter auf jeden Fall behauptet, das sei ihre allerliebste Lieblingstasche und ist kaum bereit, sie einmal abzulegen. Ihre Begeisterung und die damit verbundene Frequenz des Öffnens und Schließens allerdings hat leider dazu geführt, dass das Kunstleder, an dem der eine Teil des Magnetverschlusses befestigt war, inzwischen schon ausgerissen ist. 

Freitag, 29. Januar 2016

Nähwettbewerb die Zweite

Mein zweiter Beitrag zum Jeans-Upcycling-Nähwettbewerb von Lillesol und Pelle ist das Klassikkleid. Genäht habe ich es zum ersten Mal 2013 als Weihnachtskleid. Es folgten weitere Varianten aus Nicky, und bereits seit einigen Wochen liegt hier ein Stoff bereit, der zum Klassikkleid verarbeitet werden sollte.






Dieses Mal habe ich den Oberschenkel eines Hosenbeins für Erwachsene genommen und die Beinnaht als Mittelnaht genommen (ein guter Trick, wie mir später auffiel, um treffsicher die Mitte bei weiteren Nähschritten zu finden).

Das Vorderteil habe ich wieder mit der Stickdatei Emma und Finn bestickt (wobei ich die Datei mit einem Rahmen ergänzt habe).




Da die Jeans nicht für das ganze Kleid gereicht hätte, habe ich das Unterteil aus einem anderen Stoff genäht und aus dem gleichen Stoff das Jeansoberteil abgefüttert.

Aus den Jeansresten habe ich darüber hinaus eine Blume gebastelt, die ich mit ein paar wenigen Stichen an das Kleid geheftet habe.



Auf dem Unterteil des Kleides habe ich aus Jeans eine Herztasche genäht und mit einem Motiv der obigen Stickdatei bestickt. Den Saum habe ich mit dunkelblauer Spitze verziert.



Unter dem Kleid trägt meine Tochter das Knopfshirt von Lillesol und Pelle - nur eben ohne Knöpfe, da ich zu diesem Kleid einen runden Ausschnitt brauchte. Das Shirt selbst enthält nur sehr wenig Jeans-Elemente - lediglich die Armabschlüsse bestehen anstelle von Bündchen aus Jeansstreifen.










Zu diesem Kleid passt die Jacke des gestrigen Posts perfekt. Aus diesem Grund habe ich bei der Jacke auch auf das Saumbündchen verzichtet. Für mich stellt diese Kombination eine schöne Einheit dar, die zwar aufgrund des Materials recht sportlich wirkt, jedoch immer noch ausreichend mädchenhaft für meine kleine Tochter ist, die nämlich eigentlich Jeans nicht so sehr liebt (es sei denn, sie wären rosa und mit viel Glitzer)


Mittwoch, 27. Januar 2016

Aus der Versenkung

Ich war abgetaucht. "Warum?", wurde ich gefragt. Und - "Warum?", habe ich mich gefragt. Denn eigentlich hatte mir das Schreiben des Blogs immer Spaß gemacht. Und da ich auch noch nicht so viele Posts hatte, waren es auch keine unerfüllten Erwartungen, die mich ausgebremst hatten. Was war es also? Ganz klar war es der gute alte Klassiker "keine Zeit". Doch das allein reicht nicht als Grund. Ich empfand es plötzlich als schwierig, in den Posts fröhlich, zuversichtlich und gut gelaunt zu wirken. An manchen Tagen war ich zu unzufrieden mit diesem und jenen, als das ich darüber hätte schreiben können und wollen. Aber so zu schreiben, als sei alles gut, wäre mir wie eine Lüge vorgekommen. Also schrieb ich gar nichts, dachte jedoch häufig an den Blog. Immer, wenn ich etwas genäht hatte, als ich mein Nähzimmer bekam, wenn geRUMSt wurde - und immer nahm ich mir vor, mal wieder zu bloggen immer dachte ich mir: "bei der nächsten Gelegenheit..." 

Tja, und nun ist sie da - DIE GELEGENHEIT. Nämlich Lillesol und Pelles Nähwettbewerb. Jeans-Upcycling mit Schnittmustern von Lillesol und Pelle, und die genähten Werke sollen auf dem eigenen Blog vorgestellt werden.

Ich liebe die Schnittmuster von Lillesol und Pelle. Ich mag das Design, die EBooks sind sehr verständlich geschrieben Und ganz besonders mag ich, dass Lillesol und Pelle für jede Größe eine eigene Datei erstellen. Damit entfällt viel Schnippelei und Kleberei und auch der Papierverbrauch hält sich in Grenzen.

Und wegen all' dieser Gründe - und der wirklich tollen Preise, die man gewinnen kann, wegen - reaktiviere ich also hiermit den Blog. Und selbst, wenn ich nicht gewinne (wovon ich, ehrlich gesagt ausgehe), habe ich einen ganz persönlichen Gewinn gemacht. Nämlich den, wieder zu bloggen. Nun denn, auf geht's...




Genäht habe ich die Kapuzenjacke von Lillesol und Pelle, die ich bereits diverse Male genäht habe. Da mein Sweatvorrat sehr zu Neige ginge, musste ich die Stoffe mixen. Und so kombinierte ich dunkelblauen Sweat mit Teddyplüsch vom letzten holländischen Stoffmarkt, die Kapuze fütterte ich mit dem Jeansstoff eines Hosenbeins der ersten alten Jeans. 




Die Taschen von einer alten Jeans meiner Tochter nähte ich auf die Vorderteile. 




Die Innenseiten des Reißverschlusses verblendete ich mit zwei Streifen Jeans, die ich nicht umnähte, um dem ganzen einen größeren "Used-Look" (ach, was hasse ich eigentlich solche Worte, mir fällt nur kein anderes ein...) zu verpassen.  




Einen Ärmel, den Rücken und eine Tasche bestickte ich mit der Stickdatei "Emma und Finn". Und natürlich ist die Hosenapplikation von Emma ein Stück Jeans.








Für den zweiten Ärmel nutzte ich wieder einen kleinen Jeansrest und verwendete ihn für meine erste Chenille-Stickerei aus der Freebie-Challenge




Mir war ja letztendlich doch ein wenig mulmig, als ich die Stickerei in den dafür gedachten Streifen aufschneiden wollte. Aber: es hat geklappt, und ich bin ganz zufrieden.

Meine Tochter trägt die Jacke - ebenso wie die anderen Jacken dieses Schnittmusters - sehr gerne, und ich freue mich, dann Lillesol und Pelle eine Jacke im Kleiderschrank zu haben, die nicht so dünn ist wie die üblichen Sweatjacken.

Verwendet habe ich im Übrigen Jeans-Reste von anderen Projekten, die ich ebenfalls noch vorstellen möchte und in denen mehr Jeans-Upcycling geschehen ist. In dieser Jacke sind eben - wie gesagt - vor allem Jeans-Reste einer Jeans meiner Tochter in den Applikationen, der Kapuze und dem Reißverschluss zu finden.




Freitag, 10. Juli 2015

Ich packe meinen Koffer und...

fülle ihn trotz heftigster Ermahnungen von Seiten meines Mannes, dessen Platzargumente nicht ganz unberechtigt sind, mit neu genähten Kleidungsstücken für meine jüngste Tochter.

Schlafanzug und Jogginganzug habe ich bereits in meinem Schottland-Post gezeigt, hinzugekommen sind noch:




Einmal nach Ki-ba-doos Lotty, ein Shirt mit passendem Top verziert mit einer Stickdatei aus der Serien Take a ride von Kunterbuntdesign



Das Schnittmuster für Große, nämlich MaLotty habe ich mir bereits zwei mal genäht und finde es sehr gut von der Passform und vom Nähen. Dennoch habe ich bis vor einigen Tagen behauptet, dieses Schnittmuster nicht für Kinder zu gebrauchen. Schließlich habe ich genug Schnittmuster von Pullis, Shirts und Tops. Doch je mehr Beispiele ich im Netz sah, umso klarer wusste ich: "Das brauche ich auch. Unbedingt. Sofort!" Zum Glück hatte ich die Stoffe schon seit einigen Monaten hier liegen, sodass ich am Montag sofort loslegen konnte. Töchterchen freut sich - und schwups! landet das Teil im Urlaubskoffer (eigentlich sind es natürlich zwei Teile, das verrate ich jedoch aus strategischen Gründen nicht meinem Mann, der sonst auf die Idee käme, ein anderes Teil aus dem Koffer zu fischen).

Als nächstes kam eine verkürzte Amelie, an die ich lange Ärmel genäht habe. Dringend notwendig für Schottland, kann ich Ihnen sagen. Gestern erst schaute ich auf einer Wetter-App nach dem Wetter in Fort William und war leicht verschreckt. Abgesehen davon, dass es dort zur Zeit seit einigen Tagen durchregnet, liegt das Rekordhoch der letzten Jahre für Juli bei 17°C (und das Rekordtief bei 0°) - also ist langärmelige Kleidung dringend geboten. Und würden wir nicht mit einem Campingbus verreisen, so kann ich Ihnen versichern, dass ich auch noch die Winterjacken einstecken würde.

Die Amelie ist bestickt mit der Stickdatei little Summergirl von Kunterbuntdesign. Die Stoffe kommen alle von Stoff und Liebe und gehören alle - bis auf den Stretchfrottee, den ich gleich zeige - zu der Serie Petite Jolie. Die Stoffe hatte ich glücklicherweise schon vor einer gefühlten Ewigkeit, nämlich vor dem DHL-Streik bestellt. Welch' ein Glück, denn auf diverse andere Pakete warte ich noch immer.

Die Jerseys bestechen ebenso wie die Bündchenware durch hervorragende Qualität. Es ist ein sehr griffiger, fester Stoff, der sich sehr gut vernähen lässt.



Passend dazu habe ich eine Sweat-Jacke von Lillesol & Pelle genäht, die ebenfalls Stickdateien aus der Serie Little Summergirl enthält.

Der Stretchfrottee ist relativ weich und hat wenig "Stand", fühlt sich jedoch sehr angenehm auf der Haut an. Ich bin da sehr gespannt, ob die Jacke auch nach mehrmaligem Tragen dann noch ihre Form behält.








Wenn es die Zeit noch zulässt, möchte ich noch einen Regenmantel, eine kleine Umhängetasche und einen Rucksack nähen. Und es wäre natürlich schön (sagt meine Tochter im Brustton der Überzeugung), wenn auch ihre Puppe  ihr Baby entsprechende Urlaubskleidung bekäme. Naja, mal sehen, ob das alles zu schaffen ist. Das Wichtigste ist jetzt erst einmal fertig.

Mal wieder sind das hier eindeutige Mädchensachen, die deshalb bei der Meitlisache verlinkt werden.

Dienstag, 16. Juni 2015

Schottland

Dieser Post enthält Werbung


ist in diesem Jahr unser Reiseziel.
Wir, das heißt mein Mann, unsere kleine Tochter und ich in einem Campingbus, waren dort bereits zwei Mal und jedes Mal hat mich die Natur so sehr begeistert, dass ich über die Kälte, den recht häufigen Regen und den Sturm gerne hinwegsehe.



Nun gehöre ich erstens zu den Menschen, die immer frieren und zweitens zu den Müttern, die ihren Kindern unterstellen, ebenfalls immer zu frieren (und da auch nicht von abzubringen sind). Nun sehe ich vor meinem inneren Auge mein kleines, zartes Töchterlein schnatternd aus der zugigen Campingplatzdusche kommen (die Sanitäranlagen sind in Schottland ungeheizt!) und nachts frierend im Auto liegen. Ein neuer Jogginganzug und ein Schlafanzug sollen das nun verhindern!

Für den Jogginganzug habe ich die Schmale Sweathose von Ki-ba-doo und dazu die Basic Kapuzenjacke von Lillesol und Pelle genäht. In die Jacke habe ich noch Eingrifftaschen genäht, denn meine Jüngste liebt Taschen. 
Beide Schnitte habe ich mit einer etwas größeren Nahtzugabe versehen, da ich mir vorstelle, dass sie sich nach dem Duschen bereits den Schlafanzug anzieht und darüber den Jogginganzug.










Für den Schlafanzug habe ich Schnabelinas Jumpsuit mit Ärmeln genutzt, allerdings ohne die Finessen wie gefüttertes Oberteil, Taschen etc. Ich habe ihn ganz einfach und sehr bequem (auch für mich beim Nähen) gehalten. Einzige "Betüddelung" ist ein Sandmännchen, geplottet nach einem Freebie von LiebEling.
Der Anzug ist aus Jersey von Dasaba, das Vorder- und Rückenteil sind aus dem gleichen Nickystoff wie der Jogginganzug, ebenfalls von Dasaba. Die Bündchen kommen vom Stoffmarkt.






Ich muss zugeben: ich hatte im Vorfeld ein wenig Respekt vor Schnabelinas Jumpsuit, aber wie immer bei Schnabelina war jeder Schritt sehr verständlich erklärt und fotografisch dokumentiert, so dass das Nähen kein Problem war. So plane ich jetzt, wenn ich mal zu einem schönen leichten Jeansstoff komme, einen Sommerjumpsuit mit kurzen Beinen und ohne Ärmel zu nähen. Mal sehen...
Genäht habe ich die Größe 116, und da ich es offensichtlich mit den Nahtzugaben ein wenig übertrieben habe, ist er noch seeeehr reichlich. Ich verbuche das unter: "Das soll so!!! So ist es bequemer und passt länger"