Mein Sonntag begann mit dem seit einer Woche allmorgendlichen Kontrollblick nach "meiner" Taube. Es ist schon komisch: Eigentlich mag ich Tauben nicht. Ich finde sie weder besonders hübsch, noch niedlich, und ihr monotones Gurren klingt in meinen Augen relativ abgestumpft. Dass sie dazu noch Krankheiten vermehren, macht es dabei natürlich nicht besser.
Und nun, wo eine Taube direkt vor unserem Küchenfenster brütet, erwische ich mich dabei, wie ich den Eichelhäher böse anstarre, wenn der sich auch nur in die Nähe des Nestes wagt. Nicht, dass ihm das etwas ausmacht, doch bin ich bereit und darauf vorbereitet, ihn jederzeit mit wildem Gefuchtelt davonzujagen. Wollen wir dann nur hoffen, dass sich nicht auch die Taube vor Schreck dann auf und davon macht. Vor ca. 4 Tagen sind zwei Küken geschlüpft. Gut, besonders hübsch sind auch die nicht (wie auch, siehe Mendel...) Da es aber nunmal die Küken meiner Taube sind, bin ich bereit, sie doch süß zu finden. Und heute konnte ich sogar dabei zusehen, wie die Taube ihre Kinder füttert, das war dann wirklich sehr rührend...
Nach getaner Hausarbeit lockt uns das schöne Wetter wie gestern in den Tierpark. Da wir eine Tierparkkarte haben, können wir es uns erlauben, auch einmal nur für den Spielplatz dorthin zu gehen. Dieser ist erst im letzten Sommer renoviert worden und verfügt jetzt über etwas, was die Berliner, wie ich im letzten Sommer erst lernte, "Plansche" nennen: Eine etwas tiefer gelegte Fläche mit Wasserspielen unterschiedlicher Art. Obwohl es heute nicht so warm war wie gestern, war die Plansche sehr gut besucht, unter anderem auch von meiner Tochter, die nicht lange trockene Kleider anhatte.
Während sie dort sehr, sehr ausgelassen spielte, häkelte ich weiter an meiner schon angekündigten Decke, die wegen anderer - ebenfalls noch unvollendeter - Projekte längere Zeit unbearbeitet blieb ...
... oder las in einem Buch, und ließ es mir insgesamt dort sehr gut gehen, obwohl ich das falsche Buch mithatte. Das war dann schon ein wenig blöd. Dennoch: es ist so himmlisch, endlich einmal wieder die Sonne genießen zu können.
Auch der tollste Spielplatz kann auf Dauer den Hunger nicht verhindern und so haben wir hart erkämpfte (bzw. erstandene, da lange Schlange am Kiosk) Pommes gegessen. Die allerdings waren jetzt nur so mittelgut.
Den Nachtisch bildete ein sehr leckeres Eis, das wir bereits gestern sozusagen zur Probe gegessen und für gut befunden haben. Ich finde zwar nicht, dass es sonderlich nach Ananas schmeckt, aber es ist einfach so hübsch anzusehen. Und das Auge ist ja mit, wie hinlänglich bekannt ist.
Nach einem schönen Tag wieder zuhause, trennt mich (fast) nur noch der Abwasch vom Feierabend, der ein wunderschönes Wochenende ausklingen lässt. Tja, vorbei scheinen die Tage, an denen ich Fotos von auszuräumenden Spülmaschinen zeigte - unsere neue (!!!) Spülmaschine ist nun seit drei Wochen kaputt, und irgendwas ist immer, dass entweder die Verkäufer keine Telefonnummer nennen können oder - nachdem das nun doch funktioniert hat - keiner von uns die Servicenummer anrufen kann. Ich arbeite also noch am Prozess.
Und nun, wo eine Taube direkt vor unserem Küchenfenster brütet, erwische ich mich dabei, wie ich den Eichelhäher böse anstarre, wenn der sich auch nur in die Nähe des Nestes wagt. Nicht, dass ihm das etwas ausmacht, doch bin ich bereit und darauf vorbereitet, ihn jederzeit mit wildem Gefuchtelt davonzujagen. Wollen wir dann nur hoffen, dass sich nicht auch die Taube vor Schreck dann auf und davon macht. Vor ca. 4 Tagen sind zwei Küken geschlüpft. Gut, besonders hübsch sind auch die nicht (wie auch, siehe Mendel...) Da es aber nunmal die Küken meiner Taube sind, bin ich bereit, sie doch süß zu finden. Und heute konnte ich sogar dabei zusehen, wie die Taube ihre Kinder füttert, das war dann wirklich sehr rührend...
| Wenn man sehr genau hinschaut, kann man die beiden Federbüschel unter dem Bauch der Mutter (oder des Vaters???) erkennen. |
Nach getaner Hausarbeit lockt uns das schöne Wetter wie gestern in den Tierpark. Da wir eine Tierparkkarte haben, können wir es uns erlauben, auch einmal nur für den Spielplatz dorthin zu gehen. Dieser ist erst im letzten Sommer renoviert worden und verfügt jetzt über etwas, was die Berliner, wie ich im letzten Sommer erst lernte, "Plansche" nennen: Eine etwas tiefer gelegte Fläche mit Wasserspielen unterschiedlicher Art. Obwohl es heute nicht so warm war wie gestern, war die Plansche sehr gut besucht, unter anderem auch von meiner Tochter, die nicht lange trockene Kleider anhatte.
Während sie dort sehr, sehr ausgelassen spielte, häkelte ich weiter an meiner schon angekündigten Decke, die wegen anderer - ebenfalls noch unvollendeter - Projekte längere Zeit unbearbeitet blieb ...
| Es nimmt Formen an: Nach meiner Rechnung fehlen nur noch 19 Grannys |
... oder las in einem Buch, und ließ es mir insgesamt dort sehr gut gehen, obwohl ich das falsche Buch mithatte. Das war dann schon ein wenig blöd. Dennoch: es ist so himmlisch, endlich einmal wieder die Sonne genießen zu können.
Auch der tollste Spielplatz kann auf Dauer den Hunger nicht verhindern und so haben wir hart erkämpfte (bzw. erstandene, da lange Schlange am Kiosk) Pommes gegessen. Die allerdings waren jetzt nur so mittelgut.
Den Nachtisch bildete ein sehr leckeres Eis, das wir bereits gestern sozusagen zur Probe gegessen und für gut befunden haben. Ich finde zwar nicht, dass es sonderlich nach Ananas schmeckt, aber es ist einfach so hübsch anzusehen. Und das Auge ist ja mit, wie hinlänglich bekannt ist.
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und freue mich schon darauf zu lesen, wie andere diesen schönen Sonntag verbracht haben.


