Dieses Blog durchsuchen

Montag, 17. August 2015

Holladi-hi, holladi-ho...

Endlich Heidi!!!


Mein armer kleiner Heidi-Fan! Erst muss sie relativ lange auf die Nachlieferung vom Heidi-Stoff warten, dann landet der versendete Stoff im DHL-Streik und dann verschwindet der ersehnte und endlich bei uns angekommene Stoff (ich freute mich bereits an dieser Stelle über seine Ankunft) hinter einem Haufen dringenderer Nähprojekte (dringender in meinen Augen, nicht in denen des Kindes natürlich).

Doch nun endlich ist es soweit. Und nach dieser fulminanten Ankündigung kommt das Kleid doch ganz umspektakulär daher, es ist nämlich, wie bereits beim Biene Maja-Stoff ein Schnabelina-Kleid. Und wie bei diesem habe ich auch hier das Rockteil aus luftiger Webware genäht, denn dann fällt der Drehrock so locker und dreht sich zum Entzücken kleiner Mädchen herrlich mit. 





Nun habe ich mir schon selbst gänzliche Einfallslosigkeit vorgeworfen und mir fest (!!!) vorgenommen, aus dem Heidi-Nostalgie-Stoff kein weiteres Schnabelina-Kleid zu nähen. Doch bei diesem Stoff musste es einfach sein, da auf mich ein Kleid oder Shirt, das allein aus diesem Motivstoff genäht worden wäre, zu schnell zu unruhig gewirkt hätte. Keine Frage, meine Tochter ist da natürlich anderer Meinung. Für sie kann es gar nicht genug Heidi geben.

Um den Übergang zwischen Jersey und Webware etwas fließender zu gestalten, habe ich auf die vordere Mitte eine Schleife genäht, die nach dem Buch von Elfenkind Berlin entstanden ist.



Das Buch mag ich sehr, ich habe bereits zwei Sommerkleider genäht, die auf sehr viel Begeisterung gestoßen sind. Und das ich endlich eine Schleife nähen kann, die diesen Namen verdient, macht allein dieses Buch für mich wertvoll.

Beim Zusammennähen der Bahnen ist mir dann ein Malheur passiert, auf das ich warte, seit ich eine Overlock habe: Bei einer Bahn ist mir ein Stoff schief unter die Nadel und damit unter das Messer gekommen und ein etwas größerer Schnitt war entstanden. Kurzerhand habe ich auf das Besticken des Unterteils verzichtet und eine Heidi aus dem Nostalgiestoff ausgeschnitten und appliziert. Und wegen der Symmetrie auf der anderen Seite des Vorderrockes gleiches getan. (Nicht, dass jemand denkt, dass mir zweimal hintereinander der gleiche Fehler passiert wäre. War nicht so. Wirklich nicht. Obwohl es mir zuzutrauen wäre.)

Für mich hat das Kleid durch das Vichykaro in Kombination mit Heidi einen ländlichen Look, sodass ich ein Kopftuch als Kopfbedeckung für sehr passend hielt. Das nähte ich dann schnell frei Schnauze, und für so mal eben zwischen durch reicht es auch.





Das Ganze geht jetzt, wie es einer Heidi gebührt, in die Schweiz zur Meitlisache





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen